Vogelgrippe

Beitrag von Jana Wagner und Julia Schloderer

Vogelgrippe ist eine gefährliche Krankheit, die sich in Deutschland weit verbreitet hat. Sie betrifft normalerweise Vögel.

Wenn sich ein Vogel mit dem gefährlichem H5N1 Virus angesteckt hat, endet es für ihn meist tödlich. Wenn sich ein Nutztier angesteckt hat, muss im schlimmstem Fall der ganze Stall gekeult werden, d.h. sie müssen umgebracht werden.

In den Geflügelställen herrscht derzeit Stallpflicht, d.h. alle Nutzvögel müssen im Stall bleiben. Auch dürfen nur noch Eier von diesen Hühnern verkauft werden. Die Geflügelhalter dürfen den Stall nur mit Schutzkleidung betreten. Die Gummistiefel, die sie dabei tragen, dürfen nicht nach draußen, da sie mit dem H5N1 Virus in Berührung gekommen sein könnten.

Hunde und Katzen dürfen in Gebieten, in denen die Vogelgrippe wütet, nicht frei herumlaufen, da sie einen infizierten Kadaver fressen könnten.

vogelgrippe-bild-1-0Übertragen wird die Vogelgrippe von wildlebenden Enten. Dieser Virus ist allerdings so an die Wildenten angepasst, dass es diesen weniger ausmacht als unseren Tieren. Bei uns sind besonders Hühner, Puten, Fasane, Wachteln, Perlhühner und wilde Vögel gefährdet.

Säugetiere sind weniger anfällig für die Krankheit, doch es gibt Meldungen aus einem Thailändischen Zoo, weil in diesem Tiger und Leoparden nach dem Verzehr von infizierten Fleisch starben.

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