Blitzeisfrei am 31.1.

blitzeis1Beitrag von Julia Schloderer und Jana Wagner

Alle fanden es cool, oder? Am Dienstag hatten wir doch tatsächlich Schulfrei! Wir haben den Tag genossen, und ihr? Was habt ihr denn so gemacht? Aber jetzt wollen wir euch erzählen, woher der Name kommt und besonders wie das Blitzeis entsteht.
Der Name kommt davon, dass das Eis blitzschnell und ohne Vorwarnung entsteht. Daher auch Blitzeis!
Blitzeis entsteht durch ganz normalen Regen, das heißt, dass der Regen auch wirklich als Wasser fällt. Den Unterschied macht aber die Bodenwärme. Eigentlich ist der Boden im Winter ca. 2°C. Wenn aber die Außentemperatur längere Zeit bei -15°C liegt, so wie es bei uns in den letzten Wochen war, dann sinkt auch die Bodentemperatur unter den Gefrierpunkt. Wenn es dann regnet, fällt das Wasser auf den sehr kalten Boden und verwandelt sich sofort in eine Eisfläche. Das Gefrieren passiert, bevor das Wasser in die Abwasserkanäle fließen kann.

Bei Blitzeis oder Glatteis sollte man nicht gleich Salz streuen,sondern erst, wenn es wärmer ist oder zu regnen aufgehört hat. Ist es sehr kalt, kann es nämlich passieren, dass das geschmolzene Wasser gleich wieder zu Eis gefriert. Zudem ist es in manchen Städten im Südwesten wie z.B. in Stuttgart verboten, Salz zu streuen. Wenn man sich nicht daran hält, muss man mit einem Bußgeld von bis zu 500€ rechnen. Dies wurde der Umwelt zuliebe eingeführt, da Streusalz das Grundwasser verschmutzt. Zudem verhindern die in den Blättern, Blüten und Stielen der Pflanzen abgelagerten Chloride, dass Wasser aufgenommen wird. Dies führt zum Verdursten der Pflanzen. Tiere bekommen wunde Pfoten und das Salz greift Kleidung, Schuhe und Beton an. Dennoch wird Salz gestreut, da es eine schnelle Lösung für Glätte ist. Man muss nur das Salz werfen und man hat seine Ruhe. Es gibt aber auch viele Mittel, um Streusalz zu vermeiden:

Sand, Splitt, Kies und Granulat sind ebenso leicht anzuwenden und viel besser für unsere Umwelt.

 

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