Lawinengefahr im Winter

Beitrag von Jana Wagner

lawine-bildWenn Schnee, Erde, Schlamm oder Gestein keinen Hallt mehr mit dem Untergrund findet, rutschen sie ins Tal. Passiert dies, dann spricht man von einer Lawine.

Lawinen können aus Schnee oder aus Erde bestehen. Schneelawinen sorgen in den Steilhängen der Alpen jedes Jahr für mehr als 100 Tote. Immer wenn es an Berghängen stark schneit, steigt in der Regel auch die Gefahr, dass Schneelawinen entstehen. Besonders hoch ist die Gefahr, wenn Neuschnee auf festgefrorenen Altschnee fällt, da sich diese beiden Schichten oft schlecht miteinader verbinden können. Im schlimmsten Fall können dann ganze Berghänge ins Rutschen geraten.

Früher war die Lawinengefahr für die Alpenbewohner kein Problem. Sie hielten sich vor allem in lawinensicheren Zonen auf. Ihre Siedlungen bauten sie unter Bergwäldern, welche die Lawinen normalerweise aufhielten. Heutzutage werden auch in lawinengefährdeten Regionen Häuser gebaut.

Besonder betroffen sind jedoch Skifahrer, die sich abseits der Piste aufhalten und in einen Lawinenhang einfahren. Meist lösen die Lawinenverschütteten die Schneebretter selbst aus, welche sie dann begraben.

Wenn ihr euch abseits der Pisten aufhaltet, müsst ihr euch gut mit dem Thema Lawine beschäftigen und euch zu Hause über die Gefahr informieren. Nutzt dazu die Seite des Lawinenwarndienstes.

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